an ihn

ich schreibe jetzt einfach alles auf von dem du mir nie die chance gabst es dir zu sagen.

ich weiß noch wie ich dich das erste mal gesehen hab und ich dachte nur "mann mit dem muss ich reden".
deine augen waren so unglaublich blau. so blau wie das meer.

dann fand ich heraus wer du warst und wusste das ich keine chance hatte. du würdest gehen und ich würde bleiben und doch war da etwas an dir das ich nicht los lassen konnte.
etwas das mich mehr berührte als alles davor.
mit einem einzigen blick hast du mich enträtselt und ich war gefangen.

ich redete oft über dich obwohl ich nichts zu sagen hatte denn ich kannte dich nicht.
aber ich hatte diese idee davon dich zu kennen und das du mich zu einem besseren menschen machen würdest.

in dieser zeit hast du mich auf dem flur mit deinem blick ausgezogen und noch 10 minuten danach haben meine hände gezittert auch wenn dein blick mich nur gestreift hatte und ein kleines lächeln deinen mund umspielte.

einmal sind wir mit dem gleichen bus gefahren und standen und gegenüber.
ich musste mich mit einer menge gewalt zwingen dich nicht die ganze zeit anzustarren und jedes mal wenn ich es gewagt habe zu gucken konnte ich sehen das auch du mich beobachtet hattest.
als du ausgestiegen bist haben wir uns so lange angeschaut durch das fenster bis der bus weitergefahren ist.

ich sehe das noch immer vor mir.

ich nahm mir immer vor dich anzusprechen aber du warst immer umringt von freunden und ich war so unscheinbar.

irgendwann wusste ich das es nicht passieren würde und ich setze alles auf eine karte.
wir traffen uns und redeten. redeten eine menge und lachten noch viel mehr.
es war wohl das schönste was ich bis dahin gesehen hatte als du in der eingangshalle der schule auf mich gewartest hast und ich dich sah bevor du mich sahst und diese eine oder zwei sekunden die ich in stiller bewunderung verbrachte bevor du mich in die arme geschlossen hast.

danach war alles leer und dunkel du gingst und ließt mich allein.
ich war so verloren aber der sommer begann und ich suchte das abendteuer und ich fand es. oft. viel. zu viele namen. zu viele abende. zu viele gesichter. zu viele küsse. zu viel alkohol.
und jedes mal wenn ich einen typen küsste betrunken von alkohol und der musik dachte ich an dich.
ich hörte von dir.
du sagtest mir das du ans buchstäblich andere ende der welt gehen würdest und nicht wüsstest wann du wiederkommen würdest.
es verging kein tag an dem ich nicht an dich dachte.
auch wenn ich 6 monate in den armen eines anderen lag dachte ich immer an dich.

ich wartet ein jahr.
und jedes mal wenn ich irgewas verlor was mir wichtig war dachte ich an dich und das du ja irgendwann widerkommen musstest.
du kamst und wir wollten uns sehen aber dann schwiegst du dich aus.

da war die party. und ich hatte im gefühl das du da sein würdest.
du warst da und sahst mich. und es war wundervoll wie du zwischen den leuten auf mich zu kamst.
wir redeten und es war fast als hätte es dieses jahr nicht gegeben.
du hielst mich fest und das war alles was ich je wollte und als du gingst hast du mich geküsst und mir gesagt wir würden uns sehen.
in dem moment war es endgültig vorbei mit mir.

wir verabredeten uns und schon als ich dir die tür öffnete und du mich abgeholt hast wusste ich das etwas gewaltig schief läuft.
nach einigen komplikationen habe ich dir gestanden wie sehr ich dich mag und du ließt mich eine woche warten.
dann sagtest du das du mich mögen würdest aber in einem anderen sinn aber das ich dir wichtig wäre und du mich trotz allem gerne wieder sehn würdest.

ich sagte ich würde dich sehen wollen aber du hast nie geantwortet.
wie kannst du mir erzählen ich wäre dir wichtig und mich dann wegwerfen wie müll?

es hat mich zerstört. du hast mich zerstört.

egal wie viele mir sagen das es besser werden würde ich glaube nicht mehr das es stimmt.
mein herz ist zertrümmert und niemand kann es heil machen.

ich finde es schrecklich von anderen leute berührt zu werden.
ich sage ihnen das es mir gut geht weil ich nicht will das sie denken ich würde nach mitleid suchen.

die wahrheit ist das ich jeden abend weine.

es ist als warst du die sonne und ohne sonne kann nichts leben.
als wärst du die luft die ich zum leben brauche und langsam ersticke.
mein körper brennt.
und ich wünschte ich könnte das was da so weh tut einfach raus reißen und weiterleben.
es wäre besser nie wieder irgendwas zu fühlen als noch eine minute weiter dieses gefühl zu ertragen.

ich war so ein liebes mädchen und so nett so begeister und lustig und ich war zwar nicht glücklich aber auch nicht unglücklich aber jetzt bin ich fies und sarkastisch ich bin zynisch und berechnend.
ich gebe dir nicht die schuld das ich so geworden bin aber ohne dich wäre ich nicht so.

wenn du nur irgendwas tun würdest.
selbst wenn du mich beschimpfen würdest ich hab es wahrscheinlich eh verdient aber alles ist besser als dieses schweigen.
es macht mich kaputt jeden tag ein bisschen mehr.
es hölt mich aus.
bitte.

das einzige was mir geblieben ist sind die träume.
und diese 2 sekunden bevor ich verstanden hab das es nur ein traum war.
sie sind sehr realistisch und ich bin stoly das mein unterbewusstsein denn klang deiner stimme und deines lachens so gut wieder geben kann.
jedes mal nach dem aufwachen wünsche ich mir ich hätte in dieser welt bleiben können.
du musst mich nicht mal lieben.
manchmal sind die träume ganz simpel. die lachst mich nur an und ich bin schon unglaublich glücklich.

ich denke nicht das ich je wieder lieben werde bzw jemand anderen lieben werde.
denn alles splitter meines herzens lieben dich noch immer mit ungebrochener kraft.
und doch falle ich auseinander.

auch wenn ich mich mit anderen typen treffe tue ich das nur um dich vielleicht für ein paar stunden zu versuchen aus meinem kopf zu sperren aber es funktioniert nicht.

du bist immer da und hälst die fetzen aus denen ich bestehe zusammen.

ich frage mich ob du weißt wie es mir geht und ob ich wenn ich die chance bekomme es dir je erzählen werde.

22.6.14 00:42

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